Workshops und Vorträge

WORKSHOPS

Let’s Talk About Alliances | Workshop
„Let’s talk about Alliances“ ist ein Gesprächsangebot über die Frage nach Allianzen zwischen Menschen, die von unterschiedlichen Diskriminierungsformen negativ betroffen sind. Welche Rolle spielt Intersektionalität im diskriminierungskritischen Alltag? Welche Allianzen sind möglich? Welche Trennungen sind nötig? Wie stellen wir uns eigentlich eine Zukunft vor und was brauchen wir dafür?

Mit Arpana Berndt und Mine Pleasure Bouvar

Dauer: 3 – 4 Stunden

trans*Misogynie erkennen und konextualisieren lernen | Workshop
Workshop zur Sensibilisierung im Umgang mit trans*Misogynie. Der Workshop eignet sich insbesondere für Gruppen, die bereits Vorerfahrungen im Umgang mit Antidiskriminierung haben. Gemeinsam werden grundlegende Charakteristika und Mechanismen von trans*Misogynie herausgearbeitet, trans*misogyne Marginalisierung historisch kontextualisiert und anhand aktueller Beispiele auf ihre Funktionalität innerhalb der hegemonialen Gesellschaft untersucht.

Dauer: Der Workshop ist entweder als Ganztages-Angebot (ca. 6 Stunden an einem Tag) oder als zweitätiges Halbtags-Angebot (je ca. 3 Stunden an zwei Tagen)

VORTRÄGE

trans*Feindlichkeit – Eine Einführung | Vortrag und Diskussion
Der Vortrag vermittelt eine grundlegende Einführung in eine materielle Analyse von gegenderter Diskriminierung. Mit Blick auf die konzeptuellen Verbindungslinien verschiedener Diskriminierungsformen wird eine Sensibilisierung für trans*Feindlichkeit angestrebt und Raum für eine anschließende tiefergehende Diskussion eröffnet.

Dauer: 2 Stunden

The t* and the media – trans* und die populären Medien | Vortrag und Diskussion
Anhand von filmischer Repräsentation wird nachvollzogen, wie trans*feindliche Bilder durch populäre Medien produziert werden. Auf welche Weisen wurden trans*Personen filmisch sichtbar gemacht oder im Gegenteil ihrer Repräsentation beraubt? Welche Kontinuitäten im Zusammenspiel miteinander verwobener Formen der Unterdrückung lassen sich daran ablesen? Dabei ist die Frage nach den materiellen Auswirkungen medialer Repräsentation zentral.

Dauer: 2 Stunden

Feminismus exklusiv – Diskriminierung in der eigenen Szene erkennen | Vortrag und Diskussion
Selbsterklärte radikale Feministinnen nutzen die Ästhetik progressiver Diskurse um geschlechtliche Selbstbestimmung, um sich aktiv für das genaue Gegenteil einzusetzen. Anhand aktueller Beispiele untersuchen die Referent*innen, wie trans*Feindlichkeit, antimuslimischer Rassismus, white saviorism und weitere Marginalisierungen im feministischen Deckmantel beispielsweise von Terre des Femmes genutzt werden um bestehende Hegemonien zu verteidigen.

Mit Nesrin Kaya und Mine Pleasure Bouvar

Dauer: 2 Stunden

queer readings – transsexualizing the dancefloor | Vortrag und Diskussion
Elektronische Musik wird immer wieder mit neoliberalen Befreiungserzählungen in Verbindung gebracht. Gleichzeitig zeigt der kritische Blick auf die Produktionszusammenhänge elektronischer Tanzmusiken wie Techno, House oder Disco die Kontinuitäten der Aneignung nichtnormativer Ästhetiken durch hegemoniale Akteur*innen innerhalb der kapitalistischen Verwertbarkeitslogik des Musikmarktes. Im Vortrag wird die Frage gestellt, wie kulturelle Praxen hegemoniale Herrschaft unterwandern können und wie ein aktiver Modus des queer readings bestehende Lesweisen kultureller Texte überschreiben kann.

Dauer: 1 Stunde

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